Quo vadis, homine? Wohin führst du uns? In das gelobte Land? Und was ist, wenn es gar nicht so friedlich ist und keine Milch und kein Honig fließt, wie du sagst? Denn überall, wo wir ankamen, waren wir nicht willkommen. Das versprochene Glück ist für jeden verschieden. Ich hege den ewigen Traum von der Suche nach Glück, Freiheit und Zufriedenheit, in Stein gemeißelt. So geht er nicht mehr auf Wanderschaft. (Nicht überall ist es schöner als dort, wo man gerade ist.) Sage mir: Wo finden wir einen Platz des Friedens, wo wir unsere Bleibezeit leben können, wo niemand vertrieben wird und ich sagen kann: Ich bin angekommen. Mein steinernes Gebilde ist für jeden etwas anderes – und das ist gut so, regt es doch an, sich damit auseinanderzusetzen und das eigene Innenleben zu spiegeln.